{"id":20,"date":"2026-07-10T10:01:36","date_gmt":"2026-07-10T08:01:36","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/allgemein\/rooming-in-warum-eltern-eine-krankenhauszusatz-fuer-ihre-kinder-brauchen\/"},"modified":"2026-07-10T10:01:36","modified_gmt":"2026-07-10T08:01:36","slug":"rooming-in-warum-eltern-eine-krankenhauszusatz-fuer-ihre-kinder-brauchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/krankenhaus\/rooming-in-warum-eltern-eine-krankenhauszusatz-fuer-ihre-kinder-brauchen\/","title":{"rendered":"Rooming-In: Warum Eltern eine Krankenhauszusatz f\u00fcr ihre Kinder brauchen"},"content":{"rendered":"<h2>Wenn das Kind ins Krankenhaus muss \u2013 und die Eltern bleiben wollen<\/h2>\n<p>Es ist eine Situation, die jede Familie unvorbereitet trifft: Das Kind hat eine schwere Bronchitis, einen Knochenbruch beim Toben im Garten, oder es muss wegen einer Mandeloperation station\u00e4r aufgenommen werden. Pl\u00f6tzlich liegt das eigene Kind in einem Krankenhausbett \u2013 ver\u00e4ngstigt, schmerzhaft und braucht nichts sehnlicher als die N\u00e4he von Mama oder Papa. In solchen Momenten denkt kein Elternteil an Kosten oder Versicherungsleistungen. Doch genau diese Momente zeigen, wie wichtig eine gute Absicherung ist.<\/p>\n<p>Das sogenannte <strong>Rooming-In<\/strong> \u2013 also das Mitschlafen und Mitbleiben eines Elternteils im Krankenhaus beim Kind \u2013 ist medizinisch anerkannt und f\u00fcr die Genesung von Kindern nachweislich f\u00f6rderlich. Was viele Eltern jedoch nicht wissen: Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) \u00fcbernimmt die Kosten f\u00fcr Rooming-In nur sehr eingeschr\u00e4nkt, und selbst wenn, entstehen erhebliche Eigenbeteiligungen. Hier setzt der <a href=\"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/krankenhaus\/\">Krankenhauszusatz<\/a> f\u00fcr Kinder an \u2013 ein Baustein, den ich in meiner Beratungspraxis gerade bei Familien mit Kindern unter zehn Jahren immer wieder empfehle.<\/p>\n<p>In diesem Ratgeber erkl\u00e4re ich Ihnen, was Rooming-In konkret bedeutet, welche Kosten auf Sie zukommen k\u00f6nnen, wie eine <a href=\"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/\">Krankenzusatzversicherung<\/a> hier helfen kann, und welche Anbieter aktuell interessante L\u00f6sungen f\u00fcr Familien bieten.<\/p>\n<h2>Was bedeutet Rooming-In \u2013 und warum ist es medizinisch so wichtig?<\/h2>\n<p>Rooming-In bezeichnet die M\u00f6glichkeit, dass ein Elternteil \u2013 meistens Mutter oder Vater \u2013 w\u00e4hrend des station\u00e4ren Krankenhausaufenthalts beim Kind bleibt, schl\u00e4ft und rund um die Uhr anwesend ist. Das Konzept stammt urspr\u00fcnglich aus der Neonatologie, also der Betreuung von Fr\u00fchgeborenen, hat sich aber l\u00e4ngst auf alle Kinderstationen ausgeweitet.<\/p>\n<p>Die <strong>medizinische Evidenz ist eindeutig<\/strong>: Kinder erholen sich schneller, brauchen weniger Schmerzmittel, schlafen besser und sind kooperativer bei pflegerischen Ma\u00dfnahmen, wenn ein Elternteil anwesend ist. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) empfehlen Rooming-In ausdr\u00fccklich f\u00fcr Kinder bis mindestens zw\u00f6lf Jahre.<\/p>\n<p>Praktisch bedeutet das: Das Krankenhaus stellt ein zus\u00e4tzliches Bett, eine Schlafm\u00f6glichkeit oder zumindest eine Liege f\u00fcr das begleitende Elternteil bereit. Das klingt selbstverst\u00e4ndlich, ist es aber versicherungstechnisch keineswegs. Denn die GKV betrachtet diese Leistung aus einer sehr n\u00fcchternen Perspektive:<\/p>\n<ul>\n<li>Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres haben einen <strong>gesetzlichen Anspruch<\/strong> auf Mitaufnahme eines Elternteils, sofern dies medizinisch notwendig ist (\u00a7 11 Abs. 4 SGB V).<\/li>\n<li>Die Krankenkasse \u00fcbernimmt die Kosten aber nur, wenn ein Arzt die medizinische Notwendigkeit <strong>ausdr\u00fccklich bescheinigt<\/strong>.<\/li>\n<li>In der Praxis wird diese Bescheinigung nicht immer ausgestellt \u2013 und selbst wenn, bleiben Kosten f\u00fcr Mahlzeiten, Parkplatz, Telefon, Hygieneartikel und eigene Verpflegung komplett beim Elternteil.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In meiner Beratungspraxis erlebe ich h\u00e4ufig, dass Eltern nach einem Krankenhausaufenthalt ihres Kindes \u00fcberrascht sind, wie hoch der Eigenanteil tats\u00e4chlich war. Eine Woche Rooming-In kann \u2013 je nach Krankenhaus, Verpflegung und Region \u2013 leicht <strong>500 bis \u00fcber 1.000 Euro<\/strong> kosten, die niemand erstattet.<\/p>\n<h2>Welche Kosten entstehen beim Rooming-In konkret?<\/h2>\n<p>Um das greifbarer zu machen, schauen wir uns ein konkretes Beispiel an: Die sechsj\u00e4hrige Lena aus Deggendorf muss wegen einer schweren Lungenentz\u00fcndung f\u00fcnf Tage station\u00e4r behandelt werden. Ihre Mutter bleibt die gesamte Zeit \u00fcber im Krankenhaus bei ihr.<\/p>\n<p>Folgende Kosten entstehen der Familie in diesem Zeitraum:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>\u00dcbernachtungskosten f\u00fcr das Begleitbett:<\/strong> Viele Krankenh\u00e4user verlangen 20\u201350 Euro pro Nacht. Bei f\u00fcnf N\u00e4chten: bis zu 250 Euro.<\/li>\n<li><strong>Verpflegung der Mutter:<\/strong> Das Krankenhaus versorgt nur den Patienten. Drei Mahlzeiten t\u00e4glich aus der Cafeteria: rund 15\u201325 Euro pro Tag, also 75\u2013125 Euro f\u00fcr f\u00fcnf Tage.<\/li>\n<li><strong>Parkgeb\u00fchren:<\/strong> Viele Kliniken verlangen 5\u201310 Euro t\u00e4glich. Bei t\u00e4glichen Besuchen des Vaters und Abl\u00f6sung: schnell 40\u201370 Euro.<\/li>\n<li><strong>Verdienstausfall:<\/strong> Wenn die Mutter berufst\u00e4tig ist und kein bezahlter Urlaub genommen wird, greift zwar das Kinderkrankengeld \u2013 aber nur unter bestimmten Bedingungen und mit Einkommenseinbu\u00dfen.<\/li>\n<li><strong>Zusatzleistungen:<\/strong> WLAN, Telefon, kleine Ablenkungen f\u00fcr das Kind (B\u00fccher, Spielzeug, Tablet-Zubeh\u00f6r): weitere 30\u201380 Euro.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der Summe: <strong>knapp 600 Euro reine Sachkosten<\/strong> \u2013 ohne Verdienstausfall. F\u00fcr eine Familie mit zwei Kindern und durchschnittlichem Einkommen ist das eine sp\u00fcrbare finanzielle Belastung, die ohne Absicherung vollst\u00e4ndig selbst getragen werden muss.<\/p>\n<p>Hinzu kommen m\u00f6gliche Kosten f\u00fcr <strong>Chefarztbehandlung oder ein Einbettzimmer<\/strong>, falls man dem Kind mehr Ruhe und Privatsph\u00e4re g\u00f6nnen m\u00f6chte. Diese Komfortleistungen werden von der GKV grunds\u00e4tzlich nicht \u00fcbernommen, k\u00f6nnen aber den Genesungsprozess sp\u00fcrbar verbessern.<\/p>\n<h2>Was leistet eine Krankenhauszusatzversicherung f\u00fcr Kinder beim Rooming-In?<\/h2>\n<p>Eine gute Kinder-Krankenhauszusatzversicherung kann genau an den beschriebenen L\u00fccken ansetzen. Je nach Tarif und Anbieter sind folgende Leistungen m\u00f6glich:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00dcbernahme der <strong>Rooming-In-Kosten<\/strong> (\u00dcbernachtung des Elternteils, Verpflegungspauschale)<\/li>\n<li>Erstattung oder Direktabrechnung f\u00fcr <strong>Chefarztbehandlung<\/strong><\/li>\n<li>Unterbringung im <strong>Ein- oder Zweibettzimmer<\/strong><\/li>\n<li><strong>Krankenhaustagesgeld<\/strong>, das zur freien Verwendung ausgezahlt wird<\/li>\n<li>Kosten\u00fcbernahme f\u00fcr <strong>Haushaltshilfe<\/strong>, wenn der verbleibende Elternteil die anderen Kinder betreuen muss<\/li>\n<li>In manchen Tarifen: Kostenerstattung f\u00fcr <strong>Transportmittel und Parkgeb\u00fchren<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Wichtig zu wissen: Nicht jeder Tarif umfasst alle diese Leistungen. Es lohnt sich, die Bedingungen genau zu vergleichen \u2013 insbesondere die Regelungen zum Rooming-In, da hier die gr\u00f6\u00dften Unterschiede zwischen den Anbietern bestehen.<\/p>\n<h3>\u00dcbersicht: So unterscheiden sich die Anbieter beim Rooming-In<\/h3>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>Leistungsmerkmal<\/th>\n<th><a href=\"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/dkv\/\">DKV<\/a><\/th>\n<th><a href=\"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/signal-iduna\/\">Signal Iduna<\/a><\/th>\n<th><a href=\"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/hanse-merkur\/\">Hanse Merkur<\/a><\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Rooming-In \u00dcbernachtungskosten<\/td>\n<td>Ja, bis 50 \u20ac\/Nacht<\/td>\n<td>Ja, pauschal 35 \u20ac\/Nacht<\/td>\n<td>Ja, bis 45 \u20ac\/Nacht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Verpflegungskostenzuschuss Elternteil<\/td>\n<td>Ja, im Krankenhaustagegeld enthalten<\/td>\n<td>Gesonderte Pauschale m\u00f6glich<\/td>\n<td>Im Tagegeld ber\u00fccksichtigt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Chefarztbehandlung<\/td>\n<td>Ja (je nach Tarif)<\/td>\n<td>Ja<\/td>\n<td>Ja<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Einbettzimmer<\/td>\n<td>Ja<\/td>\n<td>Ja<\/td>\n<td>Ja<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Krankenhaustagesgeld<\/td>\n<td>15\u201350 \u20ac\/Tag (tarifabh\u00e4ngig)<\/td>\n<td>20\u201340 \u20ac\/Tag<\/td>\n<td>15\u201345 \u20ac\/Tag<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Haushaltshilfe<\/td>\n<td>In Premium-Tarifen<\/td>\n<td>Ja, bis zu 8 Wochen<\/td>\n<td>In ausgew\u00e4hlten Tarifen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Monatsbeitrag (Kind, ca. 5 Jahre)<\/td>\n<td>ab ca. 15 \u20ac<\/td>\n<td>ab ca. 12 \u20ac<\/td>\n<td>ab ca. 13 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Wartezeit bei Abschluss<\/td>\n<td>3 Monate allgemein<\/td>\n<td>3 Monate allgemein<\/td>\n<td>3 Monate allgemein<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><em>Hinweis: Die angegebenen Werte sind Richtwerte auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung verf\u00fcgbaren Tarifunterlagen und k\u00f6nnen sich \u00e4ndern. F\u00fcr verbindliche Angaben ist immer der aktuelle Tarif des Anbieters ma\u00dfgeblich.<\/em><\/p>\n<h2>Worauf Eltern beim Abschluss einer Kinder-Krankenhauszusatzversicherung achten sollten<\/h2>\n<p>In meiner t\u00e4glichen Beratungsarbeit stelle ich immer wieder fest: Viele Familien unterschreiben einen Vertrag, ohne die Versicherungsbedingungen wirklich gelesen zu haben. Das r\u00e4cht sich sp\u00e4testens im Leistungsfall. Deshalb hier die wichtigsten Punkte, auf die Sie beim Vergleich unbedingt achten sollten:<\/p>\n<h3>1. Rooming-In als eigenst\u00e4ndige Leistungsposition<\/h3>\n<p>Nicht alle Tarife schl\u00fcsseln Rooming-In separat auf. Manchmal ist es im allgemeinen Krankenhaustagesgeld &#8222;versteckt&#8220; \u2013 dann sollten Sie pr\u00fcfen, ob das ausgezahlte Tagegeld realistisch die tats\u00e4chlichen Rooming-In-Kosten deckt. Ein Tagegeld von 20 Euro t\u00e4glich klingt nach etwas, deckt aber bei \u00dcbernachtungskosten von 40 Euro plus Verpflegung nur die H\u00e4lfte.<\/p>\n<h3>2. Altersgrenze f\u00fcr Rooming-In-Leistungen<\/h3>\n<p>Manche Tarife sehen Rooming-In-Leistungen nur bis zum 8. oder 10. Lebensjahr vor. Andere leisten bis 14 oder sogar 18 Jahre. Gerade bei Jugendlichen, die bei einem station\u00e4ren Aufenthalt ebenfalls die N\u00e4he ihrer Eltern ben\u00f6tigen, ist diese Grenze relevant. Schauen Sie also genau hin.<\/p>\n<h3>3. Wartezeiten und Vorerkrankungen<\/h3>\n<p>Die meisten Kinder-Tarife haben eine <strong>allgemeine Wartezeit von drei Monaten<\/strong>. Das bedeutet: In den ersten drei Monaten nach Vertragsabschluss besteht kein Leistungsanspruch, au\u00dfer bei Unf\u00e4llen. Es gibt jedoch Anbieter, die den Vertrag ohne Wartezeit f\u00fcr Neugeborene anbieten, wenn er innerhalb der ersten zwei bis drei Monate nach der Geburt abgeschlossen wird \u2013 ein wichtiger Vorteil, den viele Eltern nicht kennen.<\/p>\n<p>Vorerkrankungen k\u00f6nnen zu <strong>Leistungsausschl\u00fcssen oder Risikozuschl\u00e4gen<\/strong> f\u00fchren. Wenn Ihr Kind etwa bereits an Asthma oder einer chronischen Erkrankung leidet, sollten Sie unbedingt individuell beraten werden, bevor Sie einen Antrag stellen.<\/p>\n<h3>4. Kombination mit einer Zahnzusatzversicherung f\u00fcr Kinder<\/h3>\n<p>Viele Eltern kombinieren den Krankenhauszusatz mit einer <a href=\"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/zahnzusatz\/\">Zahnzusatzversicherung<\/a> f\u00fcr ihre Kinder \u2013 und das ergibt Sinn. Gerade in der Wachstumsphase entstehen regelm\u00e4\u00dfig erhebliche Zahnarztkosten f\u00fcr Kieferorthop\u00e4die, Versiegelungen und hochwertigen Zahnersatz. Wer beide Bausteine fr\u00fch kombiniert, sch\u00fctzt sich umfassend und profitiert h\u00e4ufig von g\u00fcnstigeren Kombi-Tarifen.<\/p>\n<h3>5. Mitversicherung des Elternteils im Krankenhaus<\/h3>\n<p>Ein oft \u00fcbersehener Punkt: Das Elternteil, das Rooming-In macht, ist selbst kein Patient. Es hat also keinen eigenen Versicherungsschutz im Krankenhaus. Bei einem Unfall oder einem Notfall auf der Kinderstation \u2013 zum Beispiel einem Sturz \u2013 greift die eigene Krankenversicherung nat\u00fcrlich. Aber spezifische Leistungen f\u00fcr die Begleitung sind ausschlie\u00dflich \u00fcber den <strong>Kinderversicherungsvertrag<\/strong> abgesichert.<\/p>\n<h2>Wann lohnt sich der Abschluss \u2013 und wann lieber nicht?<\/h2>\n<p>Die Frage, ob eine Krankenhauszusatzversicherung f\u00fcr Kinder sinnvoll ist, l\u00e4sst sich nicht pauschal beantworten. Es gibt Faktoren, die klar f\u00fcr einen Abschluss sprechen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Kinder mit erh\u00f6htem Krankenhausrisiko:<\/strong> Kinder, die h\u00e4ufig krank sind, sport- oder risikofreudig sind oder an Vorerkrankungen leiden, die regelm\u00e4\u00dfige station\u00e4re Behandlungen erfordern k\u00f6nnten.<\/li>\n<li><strong>Berufst\u00e4tige Eltern:<\/strong> Wenn beide Elternteile berufst\u00e4tig sind, sind flexible Absicherungsl\u00f6sungen besonders wichtig. Ein Krankenhaustagesgeld kann den Verdienstausfall teilweise kompensieren.<\/li>\n<li><strong>Familien mit mehreren Kindern:<\/strong> Die Wahrscheinlichkeit eines station\u00e4ren Aufenthalts steigt einfach mit der Anzahl der Kinder.<\/li>\n<li><strong>Eltern, die Wert auf Komfortleistungen legen:<\/strong> Chefarztbehandlung und Einzelzimmer geben gerade bei Kindern ein wichtiges Gef\u00fchl von Kontrolle und Qualit\u00e4t.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auf der anderen Seite gibt es Situationen, in denen man den Abschluss gut \u00fcberdenken sollte: Wenn das Kind \u00e4ltere Vorerkrankungen hat, die zu umfassenden Leistungsausschl\u00fcssen f\u00fchren w\u00fcrden, oder wenn die Familie finanziell gut aufgestellt ist und R\u00fccklagen f\u00fcr Eigenkosten vorh\u00e4lt, kann auf eine Zusatzversicherung unter Umst\u00e4nden verzichtet werden.<\/p>\n<p>Die monatlichen Beitr\u00e4ge f\u00fcr eine Kinder-Krankenhauszusatzversicherung liegen in der Regel zwischen <strong>10 und 25 Euro im Monat<\/strong> \u2013 also zwischen 120 und 300 Euro im Jahr. Im Vergleich zu den realen Rooming-In-Kosten von 500 bis 1.000 Euro bei einem einzigen Krankenhausaufenthalt amortisiert sich der Beitrag oft bereits im ersten Leistungsfall.<\/p>\n<h2>Fazit: Rooming-In ist keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit \u2013 auch versicherungstechnisch nicht<\/h2>\n<p>Eltern stehen bei einem Krankenhausaufenthalt ihres Kindes vor einer emotionalen und oft auch finanziellen Belastungsprobe. Rooming-In ist medizinisch sinnvoll, emotional notwendig und rechtlich unter bestimmten Bedingungen m\u00f6glich \u2013 aber eben nicht kostenlos. Die gesetzliche Krankenversicherung deckt nur einen Teil der entstehenden Kosten, und selbst dieser Teil ist an Bedingungen gekn\u00fcpft, die im Alltag nicht immer erf\u00fcllt werden.<\/p>\n<p>Eine gut gew\u00e4hlte Kinder-Krankenhauszusatzversicherung schlie\u00dft diese L\u00fccken gezielt: Sie \u00fcbernimmt \u00dcbernachtungskosten, Verpflegungspauschalen, erm\u00f6glicht Chefarztbehandlung und zahlt ein t\u00e4gliches Krankenhausgeld, das zur freien Verf\u00fcgung steht. F\u00fcr Familien mit Kindern im Alter zwischen null und zw\u00f6lf Jahren ist sie in meinen Augen eine der sinnvollsten Zusatzversicherungen \u00fcberhaupt \u2013 und das bei vergleichsweise geringen Monatsbeitr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Wenn Sie konkrete Tarife von DKV, Signal Iduna oder Hanse Merkur vergleichen m\u00f6chten und sich fragen, welche L\u00f6sung zu Ihrer Familie passt, empfehle ich eine individuelle Beratung. Die Unterschiede zwischen den Tarifen sind im Detail erheblich \u2013 und gerade beim Thema Rooming-In lohnt es sich, genau hinzuschauen.<\/p>\n<p><em>Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Versicherungsberatung.<\/em><\/p>\n<div class=\"author-box\" style=\"margin-top:2em;padding:1.2em 1.4em;background:#f0f4ff;border-left:4px solid #0057ff;border-radius:8px;\">\n<p style=\"margin:0 0 4px;font-size:.85em;color:#8898aa;text-transform:uppercase;letter-spacing:.05em;\">\u00dcber den Autor<\/p>\n<p style=\"margin:0 0 6px;font-weight:700;color:#0a1628;font-size:1em;\">Klaus Bl\u00f6mecke \u00b7 <span style=\"font-weight:400;color:#4a5568;font-size:.92em;\">Versicherungsexperte, Inhaber Bl\u00f6mecke &amp; Partner<\/span><\/p>\n<p style=\"margin:0;font-size:.9em;color:#4a5568;line-height:1.6;\">Klaus Bl\u00f6mecke ist zugelassener Versicherungsvermittler (IHK M\u00fcnchen, Nr. D-6ULZ-YVLWB-50) und Inhaber von Bl\u00f6mecke &amp; Partner in Plattling. Seit \u00fcber 20 Jahren ber\u00e4t er GKV-Versicherte in Bayern und deutschlandweit zu Kranken-Zusatzversicherungen \u2013 pers\u00f6nlich, kostenlos und unverbindlich.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn das Kind ins Krankenhaus muss \u2013 und die Eltern bleiben wollen Es ist eine Situation, die jede Familie unvorbereitet trifft: Das Kind hat eine schwere Bronchitis, einen Knochenbruch beim Toben im Garten, oder es muss wegen einer Mandeloperation station\u00e4r\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[66,12,65,10,64,25,24],"class_list":["post-20","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-krankenhaus","tag-brauchen","tag-gkv","tag-krankenhauszusatz","tag-krankenzusatzversicherung","tag-rooming-in","tag-tarife-2026","tag-versicherungsvergleich"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}