{"id":13,"date":"2026-07-01T10:01:35","date_gmt":"2026-07-01T08:01:35","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/allgemein\/osteopathie-kosten-was-die-gkv-zahlt-und-warum-eine-zusatzversicherung-sinnvoll\/"},"modified":"2026-07-01T10:01:35","modified_gmt":"2026-07-01T08:01:35","slug":"osteopathie-kosten-was-die-gkv-zahlt-und-warum-eine-zusatzversicherung-sinnvoll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/heilpraktiker\/osteopathie-kosten-was-die-gkv-zahlt-und-warum-eine-zusatzversicherung-sinnvoll\/","title":{"rendered":"Osteopathie-Kosten: Was die GKV zahlt \u2013 und warum eine Zusatzversicherung sinnvoll ist"},"content":{"rendered":"<h2>Osteopathie in Deutschland: Beliebt, aber teuer \u2013 was kostet eine Behandlung wirklich?<\/h2>\n<p>In meiner Beratungspraxis erlebe ich h\u00e4ufig, dass Patienten von ihrer ersten Osteopathie-Behandlung begeistert sind \u2013 und dann der Schock kommt, wenn sie die Rechnung sehen. Eine einzelne Sitzung beim Osteopathen kostet in Bayern und bundesweit zwischen <strong>80 und 150 Euro<\/strong>, in spezialisierten Praxen in Gro\u00dfst\u00e4dten auch 180 Euro und mehr. Wer eine Behandlungsserie ben\u00f6tigt \u2013 und das ist bei Osteopathie die Regel, nicht die Ausnahme \u2013 kommt schnell auf Gesamtkosten von 400 bis 600 Euro pro Beschwerdefall.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht: Immer mehr Menschen erkennen den Wert dieser ganzheitlichen Therapieform. Die schlechte Nachricht: Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) \u00fcbernimmt diese Kosten in der Regel <em>nicht<\/em> \u2013 zumindest nicht vollst\u00e4ndig und nicht verl\u00e4sslich. Wer dauerhaft von Osteopathie profitieren m\u00f6chte, ohne seine Haushaltskasse erheblich zu belasten, sollte sich ernsthaft mit einer <a href=\"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/\">Krankenzusatzversicherung<\/a> auseinandersetzen, die Heilpraktikerleistungen abdeckt.<\/p>\n<p>In diesem Ratgeber erkl\u00e4re ich Ihnen, was die GKV tats\u00e4chlich zahlt, welche Zusatzversicherungen sich f\u00fcr Osteopathie-Patienten besonders eignen, und wie Sie den Eigenanteil durch clevere Absicherung auf ein Minimum reduzieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Was zahlt die gesetzliche Krankenversicherung f\u00fcr Osteopathie?<\/h2>\n<h3>Die Grundregel: Osteopathie ist keine GKV-Pflichtleistung<\/h3>\n<p>Osteopathie ist in Deutschland keine anerkannte Kassenleistung im engeren Sinne. Das bedeutet: Kein gesetzlich Versicherter hat einen rechtlichen Anspruch darauf, dass seine Krankenkasse diese Behandlung bezahlt. Der Hintergrund liegt im Sozialgesetzbuch V (SGB V), das festlegt, welche Leistungen zur Regelversorgung geh\u00f6ren. Osteopathie ist dort nicht aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Was viele nicht wissen: Einige gesetzliche Krankenkassen zahlen freiwillig Zusch\u00fcsse zu osteopathischen Behandlungen \u2013 aber das ist ein freiwilliger Bonus, kein verl\u00e4sslicher Standard. Typische Zusch\u00fcsse gesetzlicher Kassen sehen so aus:<\/p>\n<ul>\n<li>Zuschuss je Sitzung: <strong>15 bis 30 Euro<\/strong> (selten bis zu 50 Euro)<\/li>\n<li>Maximale Sitzungsanzahl pro Jahr: meist <strong>3 bis 5 Behandlungen<\/strong><\/li>\n<li>J\u00e4hrliches Erstattungsmaximum: h\u00e4ufig zwischen <strong>100 und 200 Euro<\/strong><\/li>\n<li>Bedingung: Oft wird eine Verordnung durch einen Kassenarzt verlangt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Konkret bedeutet das: Wenn eine Sitzung 100 Euro kostet und die Kasse 25 Euro erstattet, bleiben Ihnen 75 Euro Eigenanteil pro Termin. Bei vier Sitzungen im Jahr sind das 300 Euro, die Sie selbst tragen. Und das jedes Jahr, wenn Sie regelm\u00e4\u00dfig zur Behandlung gehen.<\/p>\n<h3>Wann zahlt die GKV \u00fcberhaupt etwas?<\/h3>\n<p>Es gibt eine wichtige Ausnahme: Wenn ein Osteopath gleichzeitig als Physiotherapeut oder Heilpraktiker zugelassen ist und die Behandlung unter einer entsprechenden Heilmittelverordnung (z. B. f\u00fcr manuelle Therapie) abgerechnet wird, kann die GKV bestimmte Leistungsanteile \u00fcbernehmen. Das ist jedoch an strenge Voraussetzungen gekn\u00fcpft und deckt nie die vollen osteopathischen Behandlungskosten ab.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus haben manche Krankenkassen osteopathische Leistungen in ihre <strong>Satzungsleistungen<\/strong> aufgenommen. Doch selbst diese Kassen zahlen nur einen Bruchteil der tats\u00e4chlichen Kosten \u2013 und k\u00f6nnen diese freiwilligen Leistungen jederzeit wieder streichen, sobald die wirtschaftliche Lage der Kasse es erfordert.<\/p>\n<h3>Das Fazit zur GKV-Erstattung<\/h3>\n<p>Wer auf Osteopathie angewiesen ist \u2013 sei es bei R\u00fcckenschmerzen, Migr\u00e4ne, S\u00e4uglingsproblemen (Schreibabys, Schlafst\u00f6rungen) oder anderen chronischen Beschwerden \u2013 kann sich nicht verl\u00e4sslich auf die gesetzliche Krankenversicherung verlassen. Der Eigenanteil ist erheblich und kalkulierbar. Genau hier setzt eine sinnvolle Zusatzversicherung an.<\/p>\n<h2>Wie eine Krankenzusatzversicherung die Osteopathie-Kosten \u00fcbernimmt<\/h2>\n<h3>Heilpraktikerversicherung als optimale L\u00f6sung<\/h3>\n<p>Die passende Antwort auf die unzureichende GKV-Erstattung ist eine sogenannte Heilpraktikerversicherung oder Naturheilkunde-Zusatzversicherung. Diese Police erstattet Behandlungskosten, die in der GKV nicht oder nur unzureichend abgedeckt sind \u2013 also genau das, wof\u00fcr man beim Osteopathen bezahlt.<\/p>\n<p>Wichtig zu wissen: Gute Tarife erstatten die Kosten nach der <strong>Geb\u00fchrenordnung f\u00fcr Heilpraktiker (Geb\u00fcH)<\/strong> oder pauschal bis zu einem definierten Jahresbetrag. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Anbietern. Ein g\u00fcnstiger Einsteigertarif leistet vielleicht 500 Euro im Jahr f\u00fcr Heilpraktikerleistungen, w\u00e4hrend ein Premium-Tarif 2.000 Euro oder mehr \u00fcbernimmt.<\/p>\n<h3>Was gute Tarife f\u00fcr Osteopathie leisten<\/h3>\n<p>In meiner t\u00e4glichen Beratung achte ich bei Heilpraktikerversicherungen besonders auf folgende Kriterien, wenn Klienten gezielt nach Osteopathie-Erstattung fragen:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Ist Osteopathie explizit mitversichert?<\/strong> Manche Tarife schlie\u00dfen Osteopathie aus oder begrenzen sie auf wenige Sitzungen pro Jahr.<\/li>\n<li><strong>Wie hoch ist das Jahresbudget?<\/strong> Mindestens 1.000 Euro sollten f\u00fcr Heilpraktikerleistungen zur Verf\u00fcgung stehen.<\/li>\n<li><strong>Gibt es Wartezeiten?<\/strong> \u00dcbliche Wartezeiten betragen 3 Monate, manche Tarife haben keine Wartezeit.<\/li>\n<li><strong>Wie ist die Erstattungslogik?<\/strong> Erstattung nach Geb\u00fcH, prozentualer Anteil oder Pauschale \u2013 das macht einen gro\u00dfen Unterschied.<\/li>\n<li><strong>Welche weiteren Naturheilkunde-Leistungen sind enthalten?<\/strong> Akupunktur, Hom\u00f6opathie, Chiropraktik und andere Methoden sollten ebenfalls abgedeckt sein.<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Konkrete Anbieter im Vergleich<\/h3>\n<p>Drei Versicherer, die ich in meiner Praxis regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Heilpraktikerleistungen empfehle und deren Tarife ich gut kenne, sind <a href=\"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/dkv\/\">DKV<\/a>, <a href=\"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/signal-iduna\/\">Signal Iduna<\/a> und <a href=\"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/hanse-merkur\/\">Hanse Merkur<\/a>. Alle drei bieten Tarife an, die Osteopathie als Heilpraktikerleistung einschlie\u00dfen \u2013 allerdings mit unterschiedlicher Ausgestaltung.<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>Kriterium<\/th>\n<th>DKV (z. B. MED comfort)<\/th>\n<th>Signal Iduna (z. B. SIKU NH)<\/th>\n<th>Hanse Merkur (z. B. ZAHN 100)<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Jahresbudget Heilpraktiker<\/td>\n<td>bis zu 1.000 \u20ac \/ 2.000 \u20ac<\/td>\n<td>bis zu 1.000 \u20ac \/ 2.000 \u20ac<\/td>\n<td>bis zu 1.500 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Osteopathie explizit versichert<\/td>\n<td>Ja, inkl. Geb\u00fcH-Abrechnung<\/td>\n<td>Ja, als Naturheilkunde<\/td>\n<td>Ja, als Heilpraktikerleistung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Wartezeit<\/td>\n<td>3 Monate<\/td>\n<td>3 Monate<\/td>\n<td>3 Monate<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Monatsbeitrag (ca., 35 J.)<\/td>\n<td>ab ca. 18 \u20ac<\/td>\n<td>ab ca. 15 \u20ac<\/td>\n<td>ab ca. 16 \u20ac<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Erstattungsbasis<\/td>\n<td>Geb\u00fcH \/ Pauschal<\/td>\n<td>Geb\u00fcH \/ Pauschal<\/td>\n<td>Geb\u00fcH<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Weitere Naturheilkunde-Leistungen<\/td>\n<td>Ja (Akupunktur, Hom\u00f6opathie etc.)<\/td>\n<td>Ja (umfangreich)<\/td>\n<td>Ja (ausgew\u00e4hlt)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Gesundheitspr\u00fcfung<\/td>\n<td>Vereinfacht<\/td>\n<td>Vereinfacht<\/td>\n<td>Vereinfacht<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><em>Hinweis: Die Angaben basieren auf allgemein verf\u00fcgbaren Tarifinformationen und k\u00f6nnen sich \u00e4ndern. Eine individuelle Beratung ist unerl\u00e4sslich, da Tarife je nach Alter, Gesundheitszustand und gew\u00fcnschten Leistungen stark variieren.<\/em><\/p>\n<h2>Rechenbeispiel: Was Sie mit und ohne Zusatzversicherung zahlen<\/h2>\n<h3>Szenario: R\u00fcckenschmerzen, 6 Osteopathie-Sitzungen pro Jahr<\/h3>\n<p>Stellen Sie sich vor, Sie leiden unter chronischen R\u00fcckenschmerzen und haben die Erfahrung gemacht, dass Ihnen Osteopathie deutlich besser hilft als klassische Physiotherapie. Ihr Osteopath in Plattling berechnet 110 Euro pro Sitzung, und Sie ben\u00f6tigen erfahrungsgem\u00e4\u00df 6 Sitzungen pro Jahr, um beschwerdefrei zu bleiben.<\/p>\n<p><strong>Ihre j\u00e4hrlichen Gesamtkosten ohne Zusatzversicherung:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>6 Sitzungen \u00d7 110 Euro = <strong>660 Euro<\/strong><\/li>\n<li>GKV-Erstattung (bei kulanter Kasse): ca. 90 Euro (3 \u00d7 30 Euro)<\/li>\n<li>Verbleibender Eigenanteil: <strong>570 Euro pro Jahr<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Mit einer guten Heilpraktikerversicherung (Jahresbudget 1.000 Euro):<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Gesamtkosten: 660 Euro<\/li>\n<li>GKV-Zuschuss: 90 Euro<\/li>\n<li>Erstattung durch Zusatzversicherung: bis zu 570 Euro (je nach Tarif und Erstattungslogik)<\/li>\n<li>Monatsbeitrag Zusatzversicherung: ca. 18 Euro = 216 Euro\/Jahr<\/li>\n<li>Verbleibender Netto-Eigenanteil: <strong>ca. 216 Euro pro Jahr<\/strong> (statt 570 Euro)<\/li>\n<li><strong>Ersparnis: gut 350 Euro im Jahr<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Und das ist nur die Rechnung f\u00fcr Osteopathie. Wenn Sie das Budget der Zusatzversicherung auch f\u00fcr andere Naturheilkunde-Leistungen, Vorsorgeuntersuchungen oder \u2013 je nach Tarif \u2013 f\u00fcr eine <a href=\"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/zahnzusatz\/\">Zahnzusatzversicherung<\/a> nutzen, steigt der wirtschaftliche Vorteil nochmals deutlich.<\/p>\n<h3>Szenario: S\u00e4ugling mit Schreibproblemen \u2013 Osteopathie f\u00fcr Kinder<\/h3>\n<p>Ein weiteres h\u00e4ufiges Anwendungsgebiet, das mir in der Beratung oft begegnet: Junge Eltern suchen Hilfe f\u00fcr ihr Baby, das st\u00e4ndig schreit, schlecht schl\u00e4ft oder Stillprobleme hat. Ein osteopathisch ausgebildeter Therapeut kann hier oft sehr effektiv helfen \u2013 die Behandlung kostet aber 80 bis 120 Euro pro Sitzung, und die GKV erstattet in aller Regel nichts f\u00fcr S\u00e4uglinge, weil keine medizinische Diagnose vorliegt, die eine Kosten\u00fcbernahme begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Drei bis vier Sitzungen \u00e0 100 Euro bedeuten 300 bis 400 Euro Eigenanteil. Mit einer Zusatzversicherung, die bereits f\u00fcr das Kind abgeschlossen wurde, k\u00f6nnen diese Kosten weitgehend aufgefangen werden \u2013 vorausgesetzt, es liegt keine Vorerkrankung vor und die Versicherung wurde rechtzeitig (vor Behandlungsbeginn) abgeschlossen.<\/p>\n<h2>Worauf Sie beim Abschluss einer Heilpraktikerversicherung achten sollten<\/h2>\n<h3>Den richtigen Zeitpunkt w\u00e4hlen<\/h3>\n<p>Der wichtigste Grundsatz lautet: <strong>Vor der Behandlung versichern, nicht danach.<\/strong> Wer bereits beschlossen hat, zum Osteopathen zu gehen, und dann erst eine Zusatzversicherung abschlie\u00dft, wird feststellen, dass die Wartezeit von drei Monaten eine Erstattung zun\u00e4chst verhindert. Bestehende Beschwerden k\u00f6nnen zudem zu Risikoausschl\u00fcssen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Der beste Zeitpunkt f\u00fcr den Abschluss ist, wenn man noch gesund ist \u2013 zum Beispiel nach einem Umzug, Jobwechsel oder dem \u00dcberdenken der eigenen Gesundheitsvorsorge. Wer jung und gesund ist, profitiert von niedrigen Beitr\u00e4gen und umfassendem Schutz ohne Ausschl\u00fcsse.<\/p>\n<h3>Gesundheitsfragen ehrlich beantworten<\/h3>\n<p>Bei der Antragstellung werden in der Regel vereinfachte Gesundheitsfragen gestellt. Bitte beantworten Sie diese immer wahrheitsgem\u00e4\u00df. Wer vorbestehende Beschwerden \u2013 etwa chronische R\u00fcckenprobleme oder eine bekannte Skoliose \u2013 nicht angibt, riskiert im Leistungsfall eine Ablehnung wegen arglistiger T\u00e4uschung. Im schlimmsten Fall kann der Versicherer den Vertrag r\u00fcckwirkend anfechten.<\/p>\n<h3>Kombinierbare Tarife pr\u00fcfen<\/h3>\n<p>Viele Versicherer bieten modular aufgebaute Zusatzversicherungen an. So l\u00e4sst sich eine Heilpraktikerkomponente oft mit einem <a href=\"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/krankenhaus\/\">Krankenhauszusatz<\/a> kombinieren \u2013 was insgesamt g\u00fcnstiger sein kann als zwei separate Policen. In meiner Beratung empfehle ich h\u00e4ufig, beide Bausteine gemeinsam zu pr\u00fcfen, da viele meiner Klienten sowohl Naturheilkunde als auch eine bessere Krankenhausversorgung (Chefarztbehandlung, Zweibettzimmer) anstreben.<\/p>\n<h3>Auf versteckte Begrenzungen achten<\/h3>\n<p>Nicht alle Tarife, die &#8222;Heilpraktiker&#8220; im Namen tragen, leisten dasselbe. Achten Sie auf:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Sitzungsbegrenzungen:<\/strong> Einige Tarife zahlen nur f\u00fcr eine begrenzte Anzahl Sitzungen pro Jahr (z. B. maximal 5 Osteopathie-Sitzungen)<\/li>\n<li><strong>Summenbegrenzungen pro Behandlungsart:<\/strong> Das Jahresbudget von 1.000 Euro kann auf verschiedene Positionen aufgeteilt sein<\/li>\n<li><strong>Anerkennungspflicht:<\/strong> Manche Tarife erstatten nur, wenn der Therapeut eine bestimmte Qualifikation nachweist (z. B. staatlich anerkannter Heilpraktiker)<\/li>\n<li><strong>Ausschluss von Vorbehandlungen:<\/strong> Wenn Sie in den letzten zw\u00f6lf Monaten osteopathisch behandelt wurden, kann dieser Bereich ausgeschlossen werden<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Fazit: Osteopathie lohnt sich \u2013 aber nur mit der richtigen Absicherung<\/h2>\n<p>Osteopathie ist eine wirkungsvolle Therapieform, die f\u00fcr viele Menschen mit chronischen Beschwerden eine deutliche Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t bedeutet. Die Kosten von 80 bis 150 Euro pro Sitzung und ein typischer Jahresbedarf von vier bis acht Sitzungen summieren sich schnell auf 400 bis 1.200 Euro, die Sie ohne zus\u00e4tzliche Absicherung vollst\u00e4ndig oder gr\u00f6\u00dftenteils aus eigener Tasche zahlen.<\/p>\n<p>Die gesetzliche Krankenversicherung leistet hier bestenfalls einen symbolischen Beitrag. Freiwillige Satzungsleistungen sind nicht verl\u00e4sslich und k\u00f6nnen jederzeit gestrichen werden. Eine dedizierte Heilpraktikerversicherung \u2013 idealerweise bei einem erfahrenen Anbieter wie DKV, Signal Iduna oder Hanse Merkur \u2013 schafft hier echte finanzielle Sicherheit und macht hochwertige alternative Behandlungen dauerhaft erschwinglich.<\/p>\n<p>Mein pers\u00f6nlicher Tipp aus der Praxis: Schlie\u00dfen Sie eine solche Versicherung ab, solange Sie noch gesund sind. Der Monatsbeitrag von 15 bis 20 Euro ist \u00fcberschaubar \u2013 der Nutzen, wenn Sie ihn wirklich brauchen, ist erheblich. Wer j\u00e4hrlich mehrere Hundert Euro f\u00fcr Osteopathie, Akupunktur oder andere Naturheilkunde-Leistungen ausgibt, hat seinen Versicherungsbeitrag schnell amortisiert.<\/p>\n<p>Wenn Sie unsicher sind, welcher Tarif zu Ihrem Bedarf und Ihrem Budget passt, lassen Sie sich individuell beraten. Die Unterschiede zwischen den Produkten sind gro\u00df \u2013 und nur wer die Details kennt, trifft die richtige Wahl.<\/p>\n<p><em>Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Versicherungsberatung.<\/em><\/p>\n<div class=\"author-box\" style=\"margin-top:2em;padding:1.2em 1.4em;background:#f0f4ff;border-left:4px solid #0057ff;border-radius:8px;\">\n<p style=\"margin:0 0 4px;font-size:.85em;color:#8898aa;text-transform:uppercase;letter-spacing:.05em;\">\u00dcber den Autor<\/p>\n<p style=\"margin:0 0 6px;font-weight:700;color:#0a1628;font-size:1em;\">Klaus Bl\u00f6mecke \u00b7 <span style=\"font-weight:400;color:#4a5568;font-size:.92em;\">Versicherungsexperte, Inhaber Bl\u00f6mecke &amp; Partner<\/span><\/p>\n<p style=\"margin:0;font-size:.9em;color:#4a5568;line-height:1.6;\">Klaus Bl\u00f6mecke ist zugelassener Versicherungsvermittler (IHK M\u00fcnchen, Nr. D-6ULZ-YVLWB-50) und Inhaber von Bl\u00f6mecke &amp; Partner in Plattling. Seit \u00fcber 20 Jahren ber\u00e4t er GKV-Versicherte in Bayern und deutschlandweit zu Kranken-Zusatzversicherungen \u2013 pers\u00f6nlich, kostenlos und unverbindlich.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Osteopathie in Deutschland: Beliebt, aber teuer \u2013 was kostet eine Behandlung wirklich? In meiner Beratungspraxis erlebe ich h\u00e4ufig, dass Patienten von ihrer ersten Osteopathie-Behandlung begeistert sind \u2013 und dann der Schock kommt, wenn sie die Rechnung sehen. Eine einzelne Sitzung\u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[12,10,50,51,25,24],"class_list":["post-13","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-heilpraktiker","tag-gkv","tag-krankenzusatzversicherung","tag-osteopathie-kosten","tag-sinnvoll","tag-tarife-2026","tag-versicherungsvergleich"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenzusatz-vergleich.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}